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Dreher, Franz (1809–1888)

 
 

 

 

* 11.10.1809 Illereichen (Bayern), † 28.2.1888 Zurzach; Heimatort: D.

Maler, Zeichner und Zeichenlehrer. Bildnis- und Genremalerei.

 

 

 

Franz Dreher kam als Sohn des Orgelbauers Meinrad Dreher zur Welt. Da er schon früh seine zeichnerischen Anlagen zeigte, erhielt er von seinem Vater Unterricht in dieser Kunst. 1824 kam er zu Bildhauer Schurter in Mindelheim in die Lehre. Schon nach drei Monaten brach er diese ab und sollte nun Orgelbauer werden. Aber er kam dann 1825 zu Maler Huber in Weissenhorn in die Lehre. 1828 zog er auf Raten seines Lehrers an die Akademie in München. Nach einigen Monaten Polytechnikum besuchte er unter Cornelius die Akademie, studierte bei Zimmermann und Hess und wurde unter Schnorr in den Komponiersaal aufgenommen. Aus Geldmangel musste er das Studium aufgeben und rüstete sich zu einer Künstlerfahrt nach Italien. Er kam aber nur bis nach Aarau, wo er sich als Privatzeichenlehrer niederließ. Es wurde ihm dann eine Zeichenlehrerstelle in Zurzach angeboten, die er nach kurzer Bedenkzeit 1834 antrat. Von 1836-67 gab er auch in Kaiserstuhl noch Zeichenunterricht, sowie von 1865-67 in Leuggern.

   
  Zwei Kätzchen beim Spiel, Öl auf Holz  
Ausstellung:

1848, 6.8.–27.8., Schweizerische Turnusausstellung Basel.

Quelle und Schrift:

J.J. Spühler, Geschichte der Bezirksschule Zurzach, für deren Schüler und Freunde auf das Amtsjubiläum des Herrn Franz Dreher, Zeichnenlehrer, Aarau 1884;

Aargauer Schulblatt, Neue Folge, 1888, S.47;

Schweizerisches Künstler-Lexikon, Frauenfeld 1905, Bd. 1, S. 383.

 

16. Herbsting 2013

Stand: 11.03.20