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Chadima, Jaro (1877-1940)

 
 

 

* 3.8.1877 Leipzig, † 15.8.1940 Berlin; Heimatort: D.

Maler. Landschaft und Bildnisse.

 

 

 

Jaro Chadima war tschechischer Herkunft. Er studierte an der Kunstakademie München bei Nikolaus Gysis (1842–1901), Ludwig von Löfftz (1845–1910) und Peter von Halm (1854–1923) und an der Kunstakademie Leipzig bei Ludwig Nieper (1826–1906). 1904 war er in München ansässig und zog 1905 nach Leipzig. Bis 1914 hielt er sich immer wieder in Bosnien und für einige Jahre in Rom auf. Hier traf er in der Villa Strohl-Fern den Bildhauer Johann Robert Korn (1873–1921), mit dem er sich anfreundete. Von 1915–1920 weilte er in Schwanden, Kt. Glarus, wo Otto Berger (1889–1970) Lehrer war. Als dieser 1920 an die Bezirksschule Baden wechselte, zog auch Chadima nach Baden. Hier blieb er bis 1924. Sein Atelier befand sich im oberen Stock des Garderobenhauses des alten Stadttheaters.

In erster Ehe war Chadima mit Elsa Billerbeck verheiratet, mit der er 1913 eine Tochter bekam. 1926 heiratete er in Leipzig  die Übersetzerin und Korrespondentin Eva Weidenbach, Tochter des Architekten Georg Weidenbach (1953–1928). Die Ehe wurde später geschieden.
Er schuf Bildnisse und Landschaften in der Nachfolge des Jugendstils mit romantischem Anstrich.
 

 
 

Pfarrer Hans Böniger, Schwanden

 
Ausstellung:

1923, Mai, Gewerbemuseum Aarau;

1926, 2.10.–31.10., Kunstmuseum St. Gallen.

 

 
 

Ach, wer da mitreisen könnte

 
Quelle und Schrift:
Rudolf Hösli, Jaro Chadima, Die Schweiz, illustrierte Monatsschrift,Bd. 24, 1920, S. 93-98;
Otto Berger: Gefasste Quellen, ein Aufsatzbuch, Titelblatt und Buchschmuck von Jaro Cadima, Aarau 1922;

Ausstellung Jaro Chadima, Aargauer Tagblatt 30.5.1923;

Badener Neujahrsblätter 1981, Bd. 56, S. 59.
 

 
 

Aus der römischen Campagna

 
 

19. Hornung 2014