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Byland-Cadieli, Max (1905-1983)

 
 

   

 

*21. 1. 1905 Aarburg, † 28. 11. 1983 Aarburg; Heimatort: Aarburg.

Lehrer und Maler. Aquarelle, Landschaften.

 

 

Max Byland wurde am 21. Januar 1905 als ältestes Kind des Ehepaares Samuel und Mathilde Byland-Kym geboren. Er erlebte seine Bubenjahre mitten im Städtchen, dem Rathaus gegenüber, in dessen Obergeschoss sein Vater als Bezirkslehrer wirkte. Damals war das Städtchen, wie er selber sagte, “eine große Wohnstube“, wo nur selten ein Auto auftauchte. Nach dem Besuch der Aarburger Schulen und der Kantonsschule Aarau bestand er 1924 die Maturitätsprüfung und immatrikulierte sich an der Basler Universität für ein Studium mathematisch-naturwissenschaftlicher Richtung. Nach einem Auslandsemester in Paris und einem abschließenden Studienjahr an der Universität Zürich erwarb er 1927 das Bezirkslehrerpatent. Eigentlich fühlte er sich mehr zur Malerei hingezogen, und so betrieb er besonders während der Basler und Pariser Semester ernsthafte Zeichen- und Malstudien. Aber eine künstlerische Tätigkeit als Brotberuf schien damals aussichtslos. 1931 erfolgte seine Wahl an die Bezirksschule Aarburg, wo er die Lehrstelle seines Vaters übernahm. Hier wirkte er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1968. Er war Mitbegründer der Ruderklubs und ein begeisterter Skifahrer und Bergwanderer.

1935 gründete er den Verein ehemaliger Bezirksschüler Aarburg und leitete ihn jahrelang als Präsident.

 

 
 

Bachtobel im Winter

 

1936 fand die Heirat mit Cäcilia Cadieli statt.

Er setzte sich für den Natur- und Heimatschutz ein.

Die Ehe von Max Byland mit seiner Gattin Cily blieb kinderlos. Die beiden gründeten mit ihrem Vermögen die „Byland-Cadieli Stiftung“, welche in Aarburg die kulturelle Aktivität finanziell unterstützt.

 

 
 

Reuss im Zopfhaus

 
Ausstellung:

1963, 29.6.–7.7., Max Byland, Kurt Hediger, Paradiesli-Schulhaus Aarburg;

1971, 12.3.10.4., Max Byland, Hannes Rufer, Galerie Klöti Rothrist;
1972, 11.3.26.3., Max Byland, Paul Franken, Pfarrsaal Nord Aarburg.

1973, 23.2.–17.3., Martin Hofmann, Max Byland, Galerie Klöti Rothrist;

1973, 22.1.22.2., Galerie Klöti Rothrist;
1974, 10.5.16.6., Max Byland, Eduard Däniker, Galerie beim Kornhaus Bremgarten;
1975, 22.1.22.2., Galerie Klöti Rothrist;

1978, 22.4.–13.5., Max Byland, Fred Baumann, Galerie zur alten Kanzlei Zofingen;

1980, 22.11.–20.12., Galerie Klöti Rothrist;
1985, 16.2.–8.3., Max Byland, Marie-Rose Bröchin, Altes Schützenhaus Zofingen;

1988, 24.4.–15.5., Rahmenatelier Pitsch Geissbühler Zofingen.

   
  Disteln am Born  

Schriften:

Brunner Hans: Zum Gedenken an Max Byland, Zofinger Tagblatt, 3.12.1983.

Brunner Hans: Zum Gedenken an Max Byland, Aarburger Neujahrsblatt 1984;
Manfred Byland: Der Maler Max Byland, Aarburger Neujahrsblatt 1985.
 

12. Gilbhart 2012

Stand: 11.03.20