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Bertschi, Margrit (1911–1993)

 
 

 

* 20.12.1911 Beinwil am See, † 8.12.1993 Rheinfelden; Heimatort: Dürrenäsch.

Arbeitsschullehrerin, Malerin, Holzschneiderin. Zeichnung, Malerei, Holzschnitt. Textilkunst.

 

 
 

Foto Margrit Bertschi

 

Margrit Bertschi kam in Beinwil am See als Tochter des Zimmermeisters Johann Bertschi und der Emilie, geb. Stocker, zur Welt. Sie war das jüngste von drei Geschwistern. In Beinwil besuchte sie auch die Grundschule und anschließend in Reinach die Bezirksschule. Sodann machte sie erfolgreich die Ausbildung zur Arbeitsschullehrerin. 1938/39 studierte sie an der Kunstgewerbe- und Frauenarbeitsschule in Basel. Von 1940 bis 42 übernahm sie an elf verschiedenen Schulen in Basel Stellvertretungen. Gleichzeitig bildete sie sich an der allgemeinen Gewerbeschule Basel in den Fächern Farbe und Form, Textilien und Kunstgeschichte weiter.

Hotel Schiff Rheinfelden, Holzschnitt Rheinfelder Brunnensänger, Holzschnitt

1941 zog sie nach Rheinfelden, wo sie 1942 als Arbeitsschullehrerin an die Bezirks-, Sekundar- und Oberschule gewählt wurde. Nach ihrer Pensionierung 1974 nahm sie ihre Studien in Zeichnen, Malen und Holzschneiden an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel wieder auf.

Zu Beginn war sie Schülerin des Holzschneiders und Glasmalers Hanns Studer. Bis ins hohe Alter besuchte sie Ausstellungen und Referate im Kupferstichkabinett der ETH Zürich.

 

 
 

Johanniterkapelle Rheinfelden, 1972, Holzschnitt

 
Ausstellung:

1970, Juni, Galerie Domino, Rheinfelden;

1976, 25.8.–1.10., Margrit Bertschi, Colette Halder, Kurt J. Rosenthaler, Augarten-Zentrum Rheinfelden;
1978, 15.04.–30.04., Margrit Bertschi, Susi Kramer, Werner Märki, Saalbau Stein AG;

1982, 15.5.–17.5., Gruppenausstellung, Rathaus Rheinfelden.

Messerturm Rheinfelden mit Fischergalgen, Holzschnitt Stadtkirche St. Martin Rheinfelden, Holzschnitt
Quelle und Schrift:
Rheinfelder Neujahrsblätter 1988;
Wir gedenken, Margrit Bertschi, Rheinfelden, Fricktaler Zeitung 23.12.1993.
 

17. Gilbhart 2012

Stand: 11.03.20