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Brutschi (Brutschy), Emil (1853–1905)

 
 

 

 

* 1.2.1853 Rheinfelden, † 17.6.1905 Riehen; Heimatort: Rheinfelden.

Bildhauer und Gewerbelehrer. Plastik und Graphik.

 

 

Emil Brutschi wuchs in Rheinfelden auf und besuchte da die Schulen. Anschließend machte er in Solothurn eine Bildhauerlehre. In Aarau und Basel belegte er Modellier- und Zeichenkurse. Mit der Unterstützung aus städtischen und kantonalen Fonds trat er an der Akademie der bildenden Künste in München 1874 in die Bildhauerklasse ein. Er war verheiratet mit Elisabeth Lang. Margrit Kissel-Brutschy, die erste Sekretärin des Internationalen Rats sozialdemokratischer Frauen, war ihre Tochter. An der Handwerkerschule Rheinfelden war Emil Brutschi Lehrer für Modellieren und technisches Zeichnen. Der Gemeinderat Rheinfelden betraute ihn mit verschiedenen grafischen und bildhauerischen Arbeiten. Zur Bundesfeier von 1891 hatte er eine Helvetia modelliert. Im Biographischen Lexikon des Kantons Aargau steht, dass im Fricktalischen Museum in Rheinfelden sich die Büste eines Bettelknaben aus der Hand Brutschis befinde; die Signatur an der Büste und die Unterlagen des Bundes dazu, die sich im Museum befinden, legen aber als Urheber Franz Metzger (1861-1897) aus Möhlin nahe.

Quelle und Schrift:
Biographisches Lexikon des Aargaus 1803-1957,  Aarau 1958.
 

12. Gilbhart 2012

Stand: 01.04.11